Lange weiße Sandstrände und schroffe hohe Vulkan-Felsen, grüne Landstriche, Pinienwälder auf Hochebenen und die Dünen der Wüstenzonen machen die Schönheit und Vielfältigkeit der größten der Kanarischen Inseln aus. Die abwechslungsreiche Landschaft lädt zu Badeurlaub an den Stränden und zahlreichen Touristenzentren im besonders gut erschlossenen Süden der Insel ein und/oder den Naturliebhaber zum Wanderurlaub im touristisch weniger erschlossenen Norden.
Touristische Zentren und Strände
Anziehungspunkt für Touristen und Urlauber von Las Palmas ist der Parque de Santa Catalina, auf diesen Platz befinden sich zahlreiche Cafes und Straßenhändler.
Einen Besuch sollte man auch dem Museum ” Museo Nestor” abstatten; enthält Werke des kanarischen Malers Nestor Martin Fernandez de la Torre.
Weitere touristische Attraktionen sind der Aussichtspunkt “Altavista”, die Catedral de Santa Ana, das Museum “Museo Canario” das einen Einblick über Kultur und Geschichte der altkanarischen Bevölkerung wiedergibt.
Las Palmas Nachtleben wird geprägt von zahlreichen Discos und Nachtclubs, aber auch Spielkasinos und Flamenco - Shows bieten sich an. Für Shopping - Freunde ein Muß die Einkaufsstraßen von Las Palmas, allen voran die in der Calle Triana und in der Avenida Mesa y Lopez. Sehenswert auch die verschiedenen Bauernmärkte, in denen man neben Obst, Käse und Bauernbrot auch Kunsthandwerk erstehen kann.
Maspalomas ist vielleicht der schönste, zumindest doch der bekannteste der herrlichen Strände dieser Insel. Feiner weißer Sand auf 6 Kilometern Länge und ruhiges azurblaues Meer - ein Paradies, das zu ausgedehnten Sonnenbädern und Badevergnügen einlädt, besonders auch während des europäischen Winters. Denn gerade der Süden der Insel ist fast das ganze Jahr hindurch wolkenfrei und hat ein exzellentes Klima. Entlang des Strandes finden sich neben den zahlreich Hotelanlagen und Appartements auch schöne Palmengärten und sogar einen Süßwassersee.
Nicht weniger populär und beliebt ist Playa del Ingles. Zusammen mit Maspalomas und dem weniger bekannten San Augustín ist der Ort eines der wichtigsten touristischen Zentren in Spanien. Die langen Wanderdünen der Strände werden immer wieder von Palmenoasen unterbrochen, so dass man am Meer den Eindruck einer richtigen Wüste bekommt. Nur nicht so abgeschieden, denn entlang der Küste ist das komplette Angebot sportlichen Aktivitäten, Restaurants, Bars und Nachtclubs zu finden.
Wer etwas weniger Trubel sucht, trotzdem aber nicht auf die gute touristischen Infrastruktur verzichten möchte, der ist in Puerto Rico oder Morgán richtig. Hier findet man sowohl einen modernen Yachthafen als auch die traditionelle Bauweise und das idyllische Flair eines alten Fischerdorfes.
Weitere beliebte Strände sind darüber hinaus Galdar, mit seiner bizarren Steilküste, Playa de la Canteras, ein feiner Sandstrand in der Nähe der Hauptstadt Las Palomas, Playa de las Nieves, der seinen Namen von den schneebedeckten Bergen im Hintergrund erhielt und die Costa de Banaderos, mit abgeschieden, kleinen Buchten. Diese gelungene Kombination aus Strandidyll und Naturerlebnis macht Gran Canaria zum Urlaubsziel mehrerer Millionen Besucher im Jahr.
Gran Canaria ist mehr als bloße Touristenattraktion für einen
gelungenen Strand- und Badeurlaub. Neben den traumhaften Stränden auf
Gran Canaria hat die Insel auch an malerischen Städten und beachtlichen
Kunstwerken etwas zu bieten. Die Hauptstadt der Insel - Las Palmas -
wurde 1478 von Königin Isabella der Katholischen gegründet. Bis heute
ist der historische Stadtkern erhalten. Das Vegueta genannte Viertel –
das älteste von Gran Canaria - besticht durch seinen Straßen mit
Natursteinpflaster sowie zahlreichen herrschaftlichen Bauten, die
deutlich durch den Kolonialstil aus Lateinamerika beeinflusst wurden.
Im gleichen Viertel stößt man auch auf die Kathedrale der Hauptstadt,
die sich am Platz Santa Ana befindet. Man begann ihren Bau 1497. Das
Innere der Kathedrale entspricht dem gotischen Stil, was vor allem
angesichts der drei Kirchenschiffe zu erkennen ist. Als
architektonisches Meisterwerk wird das Gewölbe der Krypta angesehen,
die sich unter dem Hochaltar befindet. Im Innenhof der Kirche liegt der
Patio de los Naranjos: der Orangengarten, den man sich nicht entgehen
lassen sollte.
Im Besitz der Kathedrale befinden sich außerdem vielfältige
Kunstschätze, welche sich entweder in der Kirche selbst oder aber im
Diözesanmuseum besichtigen lassen. Das Museum wurde 1984 eingeweiht und
beherbergt eine Reihe von interessanten Gemälden und
Goldschmiedearbeiten, die Aufschluss über die sakrale Kunstgeschichte
der Insel geben.
Ein absolutes Muss bei einer Besichtigungstour der Hauptstadt ist das
Kolumbushaus. Es ist ein brillantes Bauwerk der herrschaftlichen
Architektur. Zeitweise war es Wohnsitz der Gouverneure und des Vogts
und es ist überliefert, dass der Entdecker Kolumbus hier übernachtete,
bevor er zu seiner Expedition von Spanien nach Amerika aufbrach. Heute werden hier
Dokumente und Gegenstände aufbewahrt, die bezeugen, welche Rolle die
kanarischen Inseln bei der Entdeckung Amerikas spielten.
Im Inneren des Landes dagegen lässt sich eher der Charme der ländlichen
Architektur erkunden. Als einer der schönsten Orte in den grünen
Regionen der Berge wird Teror angesehen. Hierhin pilgern die
Inselbewohner, um vor dem Hauptaltar der Basilika die Virgen del Pino –
die Jungfrau der Pinie - zu verehren. Weitere schöne Städte sind Fataga
und Santa Lucía, deren Gebäude sich in strahlendem Weiß inmitten der
Palmenhaine erheben, die von den hohen Felsmassiven umgeben sind.
An den Hängen der Gebirgen gibt es zahllose malerische Bergdörfer zu
entdecken, in denen das Leben größtenteils noch in seiner
ursprünglichen, traditionellen Form verläuft und vom Tourismus
unberührt blieb.
Besonders hervorzuheben sind noch die Städte Telde und Galdar, die
beide einst die Hauptstädte von Königreichen waren, bevor die Spanier
die Kanaren eroberten. Telde ist die zweitgrößte Stadt der Insel, und
in seinem historisch Viertel San Fransisco scheint die Zeit still zu
stehen. In den engen, verschlungenen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster
fühlt man sich schnell zurück gesetzt in die Vergangenheit. Interessant
ist hier ein Besuch des Museums León y Castillo, in dem die Arbeiten
spanischer Künstler zu sehen sind. Telde ist auch Ausgrabungsort
archäologischer Schätze von großer Bedeutung.